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Vortragsprogramm der Macoun 2013 steht

Logo_MacounCodewerkstatt einen ganzen Tag lang

Frankfurt, 01. August 2013 – Am 05. und 06. Oktober 2013 findet in Frankfurt am Main zum sechsten Mal die OS X und iOS Entwicklerkonferenz „Macoun“ statt. Die fünfköpfige Jury der deutschsprachigen Community-Konferenz hat aus dem großen Feld von Vorschlägen des „Call for Papiers“ die besten Vorträge für das zweitägige Konferenzprogramm ermittelt.

Die etablierte Veranstaltung richtet sich an alle, die sich für professionelle Softwareentwicklung auf den Plattformen von Apple interessieren. Die praxisnahen Vorträge werden ehrenamtlich von namhaften und erfahrenen Referenten gehalten.

„Wir freuen uns, Sprecher wie Ortwin Gentz, Alexander von Below und Amin Negm-Awad wieder dabei zu haben. Sie waren von Anfang an dabei und gehören mittlerweile zum festen Bestandteil jeder Macoun.“, sagt Chris Hauser, Mitbegründer der Macoun GbR. Neue aber durchaus bekannte Gesichter auf der Bühne sind z.B. Frank Jüstel (iOS-Trainer) und Clemens Wagner (Autor). Eine Premiere, die viel zu lange hat auf sich warten lassen, ist die erste weibliche Sprecherin der Veranstaltung, Natalia Ossipova, die langjährige Erfahrung aus der Software-Entwicklung mitbringt.

Der professionelle Nachwuchs kommt in diesem Jahr aber nicht zu kurz. So bietet das diesjährige Programm 10 neue Sprecher, die mit Ihren Vorschlägen beim Call for Papiers die Jury begeistern konnten. An zwei Tagen bietet die Veranstaltung bis zu 22 Sessions mit insgesamt 24 Sprechern. Die einzelnen Vorträge behandeln Themen wie Leap Motion, Jenkins vs. Xcode, iCloud Interna und Transport Layer Security. Ein weiterer Fokus der Beiträge liegt in diesem Jahr auf dem Thema Hardware.

Die im Vorjahr gut besuchte „Werkstatt“ wird in diesem Jahr einen ganzen Tag lang ihre Türen öffnen. Verschiedene Spezialisten helfen bei der Lösung konkreter Probleme. Die erfahrenen Entwickler begutachten mitgebrachte Projekte, User-Interfaces und inspizieren Code. Die Experten stehen am Sonntag den Teilnehmern mit Rat und Tat zur Seite.

„Ich bin dankbar, dass wir auch in diesem Jahr wieder Sponsoren wie elgato, DreiMannZelt, mobile.de, git-Tower und den TÜV Austria dabei haben, ohne die eine solche Veranstaltung nicht stattfinden könnte.“, berichtet Thomas Biedorf, Mitbegründer der Macoun GbR.

Interessierte können sich bis einschließlich Montag den 30.09.2013 anmelden. Der Teilnahmebeitrag (inkl. MwSt.) beträgt 94,00 EUR für beide Tage und 67,00 EUR für einen Tag.
Die Macoun wird im Haus der Jugend am Deutschherrnufer in Frankfurt am Main veranstaltet. Die Vorträge beginnen an beiden Tagen um 11 Uhr und laufen bis etwa 18 Uhr.

Die Macoun ist die größte deutsche Entwicklerkonferenz rund um OS X und iOS. Sie fand erstmalig im Jahr 2008 statt und wird jährlich von der Macoun GbR (Chris Hauser und Thomas Biedorf) veranstaltet. Weitere Infos und Neuigkeiten erhalten Sie über die Homepage (http://macoun.de), als auch über Twitter (http://twitter.com/MacounFFM) und Facebook (http://www.facebook.com/pages/Macoun/120019814685479).

Quelle: Macoun.de

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Mit Disk Drill gelöschte Dateien wieder herstellen

Bildschirmfoto 2013-07-17 um 21.24.22Ist Euch das auch schon einmal passiert. Ihr habt eine Datei aus versehen in den Papierkorb gezogen und dort liegen gelassen? Ein paar Tage später, denkt ihr nicht mehr daran und löscht den Inhalt des Papierkorbs. Aber, Hilfe, die eine Datei wolltet ihr gar nicht löschen. Jetzt ist es zu spät. Ein BackUp habt ihr auch schon lange nicht mehr gemacht. Was nun?

Da hilft Disk Drill von CleverFiles

Bildschirmfoto 2013-07-17 um 21.26.21Das kostenlose Tool „Disk Drill“ erlaubt das Scannen aller möglichen Datenträger mit verschiedenen File-Systemen und zeigt gelöschte Dateien an. Selbst wenn Partitionen und Dateien beschädigt sind, ist es mit Disk Drill Pro dann möglich, diese wieder herzustellen. Gelöschte Dateien sind in der Regel ja nicht gelöscht, sondern sie wurden nur als gelöscht im Index markiert. Das wäre der Idealfall, dann ist es nämlich sehr leicht sie wieder herzustellen. Aber auch wenn Teile des Index oder der Datei selber beschädigt sind, kann Disk Drill sie finden und wieder herstellen.

Daten fast von jedem Medium

Auch wenn Daten auf einer Kamera, einem USB-Stick oder einem iPod gelöscht oder beschädigt wurden kann Disk Drill diese wieder herstellen. Disk Drill unterstützt viele verschiedene Speichermedien. Mit verschiedenen Scan-Techniken durchsucht Disk Drill das Medium und zeigt die gefundenen Dateien an. Dann kann man entscheiden, welche der Dateien wieder hergestellt werden soll.

Alle Datenformate werden unterstützt

dd2-deep-scan-file-types-thDisk Drill unterstützt für die Wiederherstellung alle Dateiformate. Dabei wird eine Liste der Dateien angelegt, die man sogar per „Vorschau“ ansehen kann. Installiert man in der kostenlosen Version die Sicherheits-Funktionen, dann können manche Dateien sogar mit der kostenlosen Version wieder hergestellt werden. Sonst kann man schnell eine Upgrade auf Pro kaufen und dann die Dateien wieder herstellen. Sehr einfach und unkompliziert. Es werden folgende Datenformate unterstützt: AVI, M4V, MKV, MOV (QuickTime), AI (Adobe Illustrator), CR2 und NEF (Rohdaten von Canon- und Nikon-Kameras), JPG/JPEG, TIFF, BMP, GIF, PNG, PSD, M2TS (Blu-ray Video), VOB, CS (Visual C# Quellcode), NUMBERS und PAGES von Apple, Final Cut Pro (FCP), EMLX, ISO, FLV (Flash Video), InDesign (INDB, INDD, INDL), PDF, PPT (PowerPoint), XLS und XLSX (Excel Tabellenkalkulationen), XML, DMG (Mac OS X Abbilddateien), RAR, ZIP, EPUB (Open eBook), ABCDDB (Adressbuchdatenbanken) und hunderte mehr!

Mit Recovery Vault merkt sich das Programm entfernte Dateien und lässt sie so leicht wieder herstellen

Vier verschiedene Versionen bieten alle Möglichkeiten

Disk Drill gibt es in vier verschiedenen Versionen. Einer kostenlosen „BASIS“ Version mit eine Lizenz für einen Rechner, einer PRO Version mit einer Lizenz für einen Rechner und allen Funktion, einer EXPERT Version mit einer Lizenz für viele Rechner und einer ENTERPRISE Version für mit beliebiger Lizenz und Rechner. Die Überischt finden Ihr hier.

Laut CleverFiles vertrauen bereits Millionen Kunden und tausende Unternehmen auf Disk Drill zum Schutz ihrer Daten. Ihr könnt die aktuelle Version auf der Deutschen Seite von CleverFiles herunter laden http://www.cleverfiles.com/de

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Emails verschlüsselt und signiert per Mac versenden und empfangen

Durch die Enthüllungen von Edward Snowden über die Programme der NSA (PRISM) und des GCHQ (Tempora) des britischen Geheimdienstes, wird das Thema Sicherheit wieder mehr berücksichtigt.

Ihre Emails werden vom Geheimdienst und anderen gelesen

Viele Emails, die auch nur innerhalb der Länder in Europa versendet und empfangen werden, werden über Mail-Server welche in den USA oder England stehen geleitet. Das ist oft nicht böse Absicht, sondern einfach aufgrund der Internet-Technik so. Aber, damit werden diese Emails auch von PRISM und Tempora erfasst, ausgewertet und eventuell werden Sender und Empfänger näher unter die Lupe genommen. Auch wenn man unschuldig ist und ganz harmlose Dinge übermittelt, kann das zu Verwicklungen ungewollter Art führen. Ganz abgesehen davon, dass die Privatsphäre eines jeden dadurch verletzt wird. Die USA und England haben seit den Anschlägen vom 11.9.2001 ihre Gesetze so geändert, dass sie auch ohne richterlichen Beschluss Daten willkürlich erfassen und auswerten können, egal wie sie daran kommen. In unseren europäischen Ländern ist das anders herum, es muss ein richterlicher Beschluss vorliegen, erst dann darf ermittelt werden. Ausnahme ist die Vorratsdatenspeicherung in der EU, welche noch umstritten und nicht letztlich verabschiedet ist.

Verschlüsselung von Emails und Signierung durch den Absender

Für den sicheren Austausch von Emails gibt es ganz gute Programme und Systeme mit denen man seine Emails verschlüsseln und signiert übertragen kann. Vorab sei bemerkt, dass die Geheimdienste natürlich auch diese Verschlüsselungen knacken können, nur der Aufwand ist viel grösser. Die USA bauen gerade in Utha an einem neuen Rechenzentrum, in dem vor allem verschlüsselte Dokumente und Nachrichten systematisch entschlüsselt und analysiert werden sollen. Jedoch ist es so, dass wenn eine Mehrzahl von Usern verschlüsselte Emails versendet und empfängt, der Aufwand zur Entschlüsselung für die Geheimdienste signifikant steigt. Vielleicht erreichen wir damit, dass die USA und Grossbritannien wieder auf ein normales Mass an Ermittlung zurück kommt und nicht Massen pauschal vorab verurteilt. Aber schon aus Gründen der Privatsphäre, sollte man das auch machen. Ich bin nicht gegen die Verfolgung von Terroristen und/oder Kriminellen, aber das Prinzip der Rechtsstaatlichkeit muss eingehalten werden. Das soll heissen, Ermittlungen dürfen nicht pauschalisiert für ganze Völker gelten, sondern die Ermittler müssen sich eine Legitimation der Gerichte für einzelne Verdächtige holen, bevor sie diese ausspionieren und abhören.

PGP Tools sind die Werkzeuge der Wahl

Bildschirmfoto 2013-07-17 um 10.07.20Schon seit Jahren gibt es das Tool-Set PGP (Pretty Good Privacy) die ursprünglich von Phil Zimmermann entwickelt wurden. Mit ihnen ist es möglich, den Inhalt von Emails zu verschlüsseln und signiert (unterschrieben) abzusenden und zu empfangen. Dabei wird ein Verfahren verwendet, in dem Sender und Empfänger jeweils einen öffentlichen Schlüssel und einen geheimen Schlüssel haben. Damit man daran teilnehmen kann benötigt man für sich und seine Email-Adresse einen öffentlichen und einen geheimen Schlüssel. Will man jemandem eine verschlüsselte Email zusenden, dann benötigt der Empfänger auch einen öffentlichen und einen geheimen Schlüssel. Der Sender muss den öffentlichen Schlüssel des Empfängers kennen. Diesen kann man in sogenannten „Keyservern“ suchen und finden. Einer ist z.B. das „PGP Global Directory„. Sind die Tools einmal richtig installiert und eingerichtet, braucht man sich eigentlich nur noch um die Daten des Empfängers kümmern.

Versendet man dann eine Email verschlüsselt und signiert, macht die Software eigentlich alles automatisch. Die Email wird übertragen und der Empfänger kann die Email öffnen, vorausgesetzt er hat auch die PGP-Tools installiert. Die Schlüssel sind auf dem jeweiligen System mit einem Passwort (Passphrase) geschützt. Wenn man also eine Email erhält die verschlüsselt und signiert ist, dann muss man zum entschlüsseln sein Passwort eingeben. Damit ist die Informationsübertragung doppelt gesichert. Die Signatur der Email ist nicht unbedingt nötig. Sie sagt aber aus, dass der Absender tatsächlich der ist, zu dem die Email – Adresse gehört.

Die kostenlosen Tools von PGP können hier herunter geladen werden: https://gpgtools.org/

Ein Keyserver, auf dem sie nach öffentlichen Schlüsseln suchen können ist: https://keyserver.pgp.com/vkd/GetWelcomeScreen.event

Eine sehr gute Anleitung für PGP finden Sie bei: http://www.foebud.org/

Das exzellente, deutsche PGP-Handbuch von Christopher Creutzig finden Sie auf: http://www.foebud.org/fruehere-projekte/pgp/pgp-Buch.pdf/view?searchterm=handbuch

Weitere gute Informationen zu dem Thema finden Sie z.B. auf heise.de: http://www.heise.de/security/dienste/Wie-kann-ich-mitmachen-474837.html

Achtung, es gibt auch kostenpflichtige Tools für die Verschlüsselung mit dem System PGP. Die kostenlose Version läuft unter einer GnuPG Version nach dem OpenPGP Standard.

Unternehmen sollten sich von ihren IT-Beratern beraten lassen.

Wie mein öffentlicher Schlüssel aussieht, kann man hier sehen.